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Heidees Cup 2012 – 26.-27.05., Eppelheim

Nachdem sich die Vorhut schon am Freitagmittag nach Heidelberg aufgemacht und noch ein bisschen die Stadt erkundet hatte, traf die zweite Maultaschen-Welle um kurz nach 9 an den Eppelheimer Sportplätzen ein. Zeltaufbauen macht hungrig, darum saßen wir noch gemütlich am Einweggrill, der uns zu einem tollen ersten oder auch zweiten Abendessen verhalf.

Am nächsten Morgen kamen dann auch noch die restlichen Maultaschen an. Aufgrund einiger Personalnöte wurden wir noch von Wolfi aus Stuttgart, Helen aus Kaiserslautern und Yasin aus Marburg verstärkt. Damit hatten wir (auch ohne den angeschlagenen Niko) ein solides Team beisammen und gingen voller Vorfreude in das erste Spiel gegen Ars Ludendi aus Darmstadt. Bei der DM-Quali hatten wir noch eine Niederlage kassiert, aber nun gelang die Revanche: nach einem fairen und angenehmen Spiel mit einigen schönen Spielzügen stand ein 9:4-Auftaktsieg. Das sorgte zunächst für prächtige Stimmung im Team, die allerdings sogleich wieder verflog. Samu musste eine sehenswerte Aktion ziemlich teuer bezahlen und wurde mit Schlüsselbeinbruch vom rotweißen Partybus eingesammelt und in die Klinik verfrachtet. Glücklicherweise stand als Ersatz Hanno bereit, der spontan für den Samstag noch zu uns stieß.

Im zweiten Spiel ging’s dann gegen die Mainzer. Das war ein tolles, intensives Match auf Augenhöhe, mit dem glücklichen Ende für uns. Mit dem 8:6 konnten die Maultaschen den zweiten Sieg einfahren! Und es gelang sogar, den Schwung ins nächste Spiel gegen Münster zu tragen. Auch hier ging es eng zu, am Ende aber der dritte Sieg zu Buche.

So gingen wir mit kräftig Rückenwind ins Match gegen die Frankfurter Eintracht. Leider war in diesem engen Spiel die Stimmung nicht so positiv wie zuvor – viele (teilweise unnötige) Calls und auch intensive Spielweise ließen keinen rechten Spielfluss aufkommen, sodass Frankfurt am Ende 7:5 nach Overtime die Nase vorn hatte. So langsam zeigten sich auch die ersten Anzeichen von Erschöpfung, aber ein Spiel gab’s ja noch: im letzten Match des Tages packten wir nochmal einige schöne Angriffe aus und gewannen gegen motivierte, aber sehr müde Heidelberger mit 13:4. Somit belegten die Maultaschen im Pool mit 4 Siegen den zweiten Platz hinter Frankfurt, was schon einmal einen großen Erfolg bedeutete!

Nach diesem anstrengenden Tag hatten wir uns das gute und reichhaltige Abendessen im „Goldenen Löwen“ redlich verdient. Nach längeren Verhandlungen mit der Bedienung gab‘s sogar eine Runde Freischnaps auf’s Haus! Die Grundlagen für die Party waren also gelegt, sodass wir unter dem Motto „ABC – anything but clothes“ kräftig abfeiern konnten. Die Jungs waren dank Jonny mit entzückendem Windel- und Schnuller-Outfit unterwegs, die Mädels rockten die Tanzfläche in eleganten Müllsack-Frischhaltefolie-Kombinationen. Sophie, Jonny und Wolfi waren so sehr dabei, dass es auf einmal schon 6 Uhr morgens war – Party gewonnen!

Zum Glück hatten wir erst um kurz vor 11 das erste Spiel gegen die Marburger Erdferkel. Allerdings waren wir wohl nicht so ganz ausgeschlafen und so setzte es eine deutliche 5:13-Niederlage. Es ging nun also gegen Koblenz noch um die Plätze 6-9. Die hatten sich clever verstärkt (u.a. mit Ben) und machten eventuelle altersbedingte Fitnessnachteile durch reichlich Erfahrung wett. Weil wir zusätzlich auch noch einige unnötige Fehler einbauten, ging auch dieses Match mit 5:8 verloren. Ein gutes hatte die Niederlage jedoch: das letzte Spiel um Platz 8 ging gegen Ulm, und der Spirit in diesem Spiel war vorbildlich. Dass die Ulmer uns mit präzisen langen Pässen schließlich auch im letzten Spiel noch eine Niederlage beibrachten, interessierte niemanden so wirklich, alle hatten nochmal richtig Spaß!

Der Turniersieg ging schließlich nach Frankfurt, die Baybees gewannen den Spiritpreis.

Für uns Maultaschen stand letztlich der 9. Platz zu Buche – ein Ergebnis, mit dem wir vorher nie gerechnet hätten. Vor allem der sehr erfolgreiche Samstag darf für die Zukunft optimistisch stimmen! Neben dem sportlichen Erfolg gabs aber auch sonst jede Menge Fun. Danke an alle Teams und vor allem Maultaschen für die geile Zeit – hoffentlich bis nächstes Jahr beim Heidees-Cup!


Mixed Outdoor DM-Quali Süd 2012 (5. & 6.Mai 2012, Nürnberg)

James Bond in Kinderschuhen
0-0-7. Null Punkte, null Siege, sieben Niederlagen. – So gar nicht königlich klingt sie, die nüchterne Statisktik der Maultaschen im Auftrag ihrer Majestät Marie I. bei der Mixed Outdoor DM-Quali Süd 2012 im fränkischen Nürnberg.

Doch wie das mit Statistiken immer so ist, verschweigt auch diese allzu Vieles. Zum Glück! (Fast) die ganze Wahrheit erfahrt ihr deshalb hier…

Wie alles begann
Ausgestattet mit Zuversicht, Vorfreude aber zum Teil auch Verschleißspuren, u.A. vom donnerstäglichen Ausdauer-Training, machte sich etwa ein Dutzend semi-ausgeschlafener Maultaschen in den frühen Morgenstunden des 5. Mai auf in die Stadt der Bradwerschtla und des Gristkindlesmargds.

Generöser Weise hatte sich unsere hießige Hochschule kurz zuvor noch bereit erklärt, uns mit einem Gefährt auszustatten, das es, dank seiner Größe, manch glücklicher Maultasche ermöglichte, ein Wenig Schlaf in der Vertikalen nachzuholen. Doch: Oh Schreck! – Fast simultan mit dem Rest des Teams kam der genannte Mannschaftstransporter an, und sogleich musste seine Besatzung erkennen: Verdammt, wir hatten auch Dauerregen im Gepäck! Und der wollte für den Rest des Turniers kaum mehr von unserer Seite weichen.

“Schwamm d’rüber”, dachten wir. – Was sind schon Maultaschen ohne Suppe?! Also rasch umgezogen, ein paar Ostereier in der Sportgaststätte verdrückt, letzte Taktik-Instruktionen und dann ab auf’s Feld.

Nachdem die netten Darmstädter Jungs und Mädels auch keine Frühaufsteher sind, war man sich schon im Vorfeld schnell einig gewesen, das Match gegen einander, gemächlich auf 18:30 Uhr zu verschieben. So hießen unsere ersten Kontrahenten kurz vor Mittag ‘Team der Liebe’. – Eine Münchner Wieder-Gründung und somit eine unbekannte Größe. Optisch gesehen das wahrscheinlich herausstechenste Team des Turnieres, begaben sich seine Mitglieder; die Meisten zwischen 30 und 50 und nicht selten mit Kind auf dem Arm; vom eigens mitgebrachten Pavillion auf die Line.

Allzu schnell mussten wir einsehen: Die sind nicht alt, die sind einfach nur erfahren. – Das, zusammen mit unserer anfänglichen Unkonzentriertheit und Uneingespieltheit, und zu alledem noch der Regen, führten innerhalb weniger Minuten zu einem uneinholbaren Rückstand. Doch Maultaschen sind, wie jeder weiß, Kämpfernaturen; und so erspielten wir uns mit Leidenschaft immerhin noch vier respektable Punkte; nicht wissend, dass wir diese dem später unangefochtenen Turnierprimus abgeluchst hatten.

Wahrlich, unser Spirit stimmte! Zu diesem Zeitpunkt meckerte keiner den Anderen an. Mund abwischen, den Anderen auf die Schultern klatschen, rein in möglichst trockene Wechselklamotten und gemeinsam nach einer Lösung suchen, so lautete die Devise. Zudem hatten wir auch gleich schon Mittagspause und somit die Möglichkeit uns mit Tee und Bradwurschd-Weckla zu stärken; und die Zelte in einem der wenigen Momente aufzubauen, in denen der Regen anderen Regionen seine volle Aufmerksamkeit schenkte.

Einen Sieg in greifbarer Nähe
Trotz der Pause ging es zunächst noch weniger erbaulich weiter als zuvor. Nicht nur, dass uns die Jenaer ‘Paradiscos’ in einem weiteren Starkregen-Match, in dem uns viele, ärgerliche Stackfehler unterliefen, mit 11:3 besiegten; nein, wir hatten auch noch den verletzungsbedingten Ausfall einer unserer erfahrenen Damen zu beklagen.

Wider aller Befürchtungen und sicherlich mit viel Glück, zwangen die Unebenheiten an der Stelle von Sophies beherztem Versuch, die Scheibe doch noch den Aus zu entreißen, sie nur für dem Rest des Tages und nicht gleich des ganzen Turnieres oder noch mehr, an die Seitenlinie.

Dennoch mussten unsere tapferen Damen die nächsten zweieinhalb Spiele in der Folge komplett durchspielen, und ihr Kampfgeist zu diesen Gelegenheiten kann gar nicht hoch genug gelobt werden; zumal wenn man bedenkt, dass kein Team seinen Spielern so viel Zeit auf dem Platz garantierte wie das unsere, da alle Anderen mit deutlich gefüllteren Auswechselbänken angereist waren. So war es sicherlich richtig und wichtig, dass wir uns das Lob der ‘Paradiscos’ verdienten, die hervorhoben, dass wir mit allen Spielern auf dem Platz spielten, und nicht nur mit ein paar Wenigen.

Das und der nach wie vor ungebrochene Maultaschen-Spirit sollten sich im Folgematch gegen die Heilbronner Scheibenschmeißer von ‘MuggeSeggele’ mehr denn je auszeichnen. Endlich war uns auch einmal das Wetter hold und so legten wir nach einem noch überschaubaren Rückstand einen fulminanten Fight auf’s grüne Parkett.

Der Spielstand nun 7:6 für uns. Endphase des Spiels. Acht Punkte garantieren den Sieg. Die Maultaschen in der Offensive. Geschmeidiger Vorhand-Outside-Pass über das Aus in die Zone. Ein altbekannter Wuschelkopf in gelbem Trikot fängt. Siieeeg!

Doch halt! ‘MuggeSeggele’ hat Einwände und callt. Kein Contest von Seite der Maultaschen, die sich natürlich einen Sieg erkämpfen wollten, an dem auch die anderen Teams nichts auszusetzten haben sollten. Leider ging die Wiederholung des Passes in die Hände der Defense und ein weiterer Turn machte den Heilbronner Sieg komplett.

Gepaart mit dem großen Schock einer weiteren temporäreren Verletzung (Samus Knieschmerzen waren glücklicher Weise nach zwei Minuten wieder verflogen), hätte sicher jeder nachvollziehen können, wenn sich die Maultaschen-Moral nun für den Rest des Tages in Bodennähe bewegt hätte.

Doch unter’m Strich blieb die Stimmung konstruktiv, kämpferisch und gut und der geistige Blick richtete sich langsam aber sehnsuchtsvoll auf die wohlverdiente heiße(?) Dusche.

Auf ein letztes, standartisiertes Post-Spiel-Prozedere (heraus aus den nassen Klamotten, Bananen essen, kurze Besprechung, und dann ab zurück in die Matsche-Söckchen [jammy-jammy…, Nicht!] und wieder Aufwärmen) folgte also das verschobene Spiel gegen ‘ Ars Ludendi’ (lat. “Die Kunst des Spielens”) aus Darmstadt.

Auch hier legten wir nach einem baldigen Rückstand noch einmal ein paar Schippen nach, doch angesichts des anstrengenden Tages, besonders für unsere Mädels, und dem ungebrochen mäßigen Wetter, mit dem wir sonnenverwöhnten Tübinger scheinbar mehr haderten als die anderen Teams, mussten wir uns schlussendlich mit einem 5:9 gegen die sympathischen Darmstädter zufrieden geben.

Funktionale Abendgestaltung
Wenigstens die letzte Zitterpartie des Tages ging zu unseren Gunsten aus: Die Duschen waren heiß! Und auch einen beinah halbstündigen Dauerdusch-Exzess unsererseits, machten die Warmwassertanks mit. Die Stimmung war final gerettet! Und die Maultaschen entstiegen guter Dinge den wasserdampf-durchwaberten Katakomben DJK BFC.

Wenig später enterten die Maulis, nach allerlei Abstimmungsdurchgängen über die zentrale Frage des Tages (Griechisch, mexikanisch, fränkisch oder doch italenisch – Was darf’s denn sein?) das große Uni-Vehikel und fuhren… ja, ganze 250 Meter. Schließlich will ja ökonomisch gehandelt werden und Kraft in den Beinen war an diesem Abend ein wahrlich knappes Gut.

Beim Italiener angekommen (das Mantra “Kohlenhydrate!” von Käpt’n Niko hatte sich mit einer Stimme Vorsprung durchgesetzt), brach sich die geballte Erschöpfung so schnell Bahn, dass unbestätigten Gerüchten aus gewöhnlich gut infornierten Kreisen zufolge, erst milde Kampfhandlungen, unter Zuhilfenahme zweckentfremdeter Gabeln, nötig waren, um so manche Maultasche aus dem Reich der Träume in die Realität zurückzuholen. Die jedoch war ebenfalls traumhaft, denn kaum ein Anwesender hatte je zuvor solch üppige Portionen an Pizza und Pasta vorgesetzt bekommen.

Kein Wunder also, dass das anfang des Tages in besonders bunten Farben gezeichnete Abendprogramm, nach deren weitestgehender Vertilgung, von Lasst-uns-alle-in-die-Stadt-gehen-und-feiern,-wenn-wir-schon-mal hier-sind! auf eine Eisbergspitze zusammen geschmolzen war.

Es blieben muntere Hampeleien mit Teigklumpen geheimer Zusammensetzung, zwei wilde Extrarunden um eine Verkehrsinsel und der exzessive Konsum von gelösten und puren Magnesiumtabeletten, auf Wunsch auch in Kombination mit hopfenhaltigen Getränken.

Noch vor Mitternacht waren die meisten Maulis wie Steine in einen wohlverdienten Dornröschenschlaf gefallen.

Der Morgen danach
Die zweite Hälfte des Wochenendes begann zunächst wesentlich herzlicher als der Vortag: Dem üppigen Frühstück fehlte es quasi an Nichts, Sophie konnte wieder spielen, das Wetter war durchaus passabel und mit frohem Mut und nachgeholtem Schlaf entstieg Madie ihrem Zug, den sie, aus dem Ländle kommend, in aller Frühe mit dem Ziel betreten hatte, uns zu verstärken.

Es konnte also wieder losgehen. Und tatsächlich: Nach wenigen Minuten wirkte es, als sei das Beste an den gastgebenden Erlangern vom Team ‘Unwucht’ ihr überragender Cheer (“Yippie, yippie yeah! – Yippie yeah! – Krawall und Remmidemmi!”): Die Maultaschen lagen mit 2:1 in Führung.

Ob es nun an den heraufziehenden Wolken lag, die sich scheinbar auch wieder aus dem Bett gequält hatten oder woran auch immer. – Das Spiel endete ernüchternd mit 2:9 und auch die Stimmung hatte nun etwas abbekommen.

So gab es viel zu tun, bis zum Spiel gegen die ‘Tiefseetaucher’, das nach einem Aufwärm-Training stattfand, das ein paar Wenige von uns gegen etwas eintauschen mussten, das man wohl eher als ‘unrundes, kräfteschonendes Warmwatscheln’ titulieren muss.

Trotz alledem: Vielleicht wurde gerade hier der meiste Kampfgeist bewiesen. Die ausgegebene Devise dem “echten Brocken” aus München ein paar Pünktchen abzuluchsen, wurde deutlich übertroffen; ganz im Gegenteil: Die Maulis hielten munter dagegen und die Sideline schrie und tobte bei jedem der erzielten sechs Punkte, und peitschte die Spielenden über den Platz. Dass die Jungs und Mädels aus der noblen Schickeria-Stadt am Ende mit drei Punkten mehr vom Platz gingen – nunja, sei’s d’rum. Der Spaß war da und wir hatten uns wacker geschlagen.

So konnten wir erhobenen Hauptes (ok, der Gang war nicht mehr allzu aufrecht) und das ungewöhnlich gute Wetter, das auch über das Spiel hinaus hielt, nutzend, unsere Zelte abbrechen und uns ein letztes Mal für das Folgespiel heiß zu machen. Nebenbei sei ausgesprochen, was den Meisten sicher schon aufgefallen ist: Ein klare Korrelation von Wetter und Spielergebnis ist bei uns nicht von der Hand zu weisen! Vielleicht sollten wir also das ein oder andere Sommertraining unter einen Rasensprenger verlegen…

Im letzten Spiel galt es noch einmal, sich auf eine neue Taktik einzustellen: Die ‘Goldfingers’ aus dem ostdeutschen Potsdam, hatten es sich auf die Fahne geschrieben, uns mit weiten Pässen in die Endzone, ausgeführt zumeist von einer Art Quarterback, dessen ungewöhnlich hierarchisches Blöken gelegentlich über den Platz hallte, das Fürchten zu lehren. – Der Potsdamer Verbissenheit merkte man an, dass es bei ihnen zu diesem Zeitpunkt noch um etwas ging.

Leider war es da mit Umstellungen und dem letzten Biss bis uns, zugegebener Maßen, nicht mehr allzu weit her. E-yan konnte beim Stand von 10:2 noch einen letzten Punkt für uns erzielen, dann machten die ‘Goldfingers’ den Sack zu. Der James Bond-Bösewicht hatte tatsächlich obsiegt. – Allzu offensichtlich ein Fehler im Drehbuch…

Was bleibt
Der Gesamteindruck spricht am Ende eine gänzlich andere Sprache als die spröde Statistik. Wir haben Wind, Wetter und unseren Belastbarkeitsgrenzen einen harten Fight geliefert, sind als Team zusammengewachsen, konnten Erfahrung sammeln, hatten ein Menge Spaß und das Ziel bleibt kämpferisch: Nächstes Jahr kommt außer der Qualifikation nichts in die Tüte!

Besonders dankbar sind wir zudem unseren ‘Legionären’ Sebi und Samu, die sowohl auf, als auch jenseits des Platzes, stets für beste Laune gesorgt haben, ein paar wundervolle, weite Pässe an die Frau oder den Mann bringen konnten, und demonstriert haben wie ein Monsterblock aussieht. (Zappaaa[m]!).

So bleiben schöne Erinnerungen und, ja: Muskelkater. Der Autor des Berichts kann zwar nur für sich sprechen, aber Treppen steigt er bis heute (zwei Tage nach dem Turnier), noch wie eine alte Frau; dem Rest des Teams dürfte es kaum anders ergehen.

Trotz dieses Makels in puncto Eleganz sind wir allemal auf dem besten Weg zur James Bond-Karriere. Einmal verlieren ist bei uns ja noch kein Weltuntergang, die besten Mädels spielen eh schon bei uns und den Spirit-Preis haben wir (wie so oft) auch abgegriffen. – Immer locker bleiben sag’ ich; Immer locker bleiben!


Live and Let Dive 3

Das Live and Let Dive sollte dieses Jahr zum dritten Mal ausgetragen werden und so fanden sich am 12.02.12 in aller Frühe und eisiger Kälte ca 20 Maultaschen in der Sporthalle des Sportinstituts ein.

Die erste Mission lautete: Aufbau!

Das Team packte eifrig an, damit das Turnier pünktlich um 9 Uhr mit der ersten Begegnung starten konnte: den Tübinger Frisbee Royals gegen die 7 Schwaben aus Stuttgart. Eine hart umkämpfte und zu Beginn sehr ausgeglichene Partie, endete mit 9:4 füt die Stuttgarter. Im zweiten Spiel des Tages mussten sich die Golddiscs, das zweite Tübinger Team, gegen Ulmtimate 2 geschlagen geben.

Insgesamt waren 8 Teams zum Live and Let Dive 3 angereist. Neben den 2 Tübinger Teams, den Stuttgartern und den beiden Mannschaften aus Ulm, wollte auch das Team Südsee aus Konstanz, die Gummibärchen aus Karlsruhe und das Team UFA aus Altingen das Turnier für sich entscheiden. Man durfte sich also auf vielversprechende Begegnungen freuen.

Und tatsächlich bekamen die Teams und die Zuschauer einiges geboten: Spannung auf dem Platz, Stimmung auf den Rängen und ohrwurmverdächtige Hits aus den Lautsprechern. Das einzige was den Teams zu schaffen machte waren die recht frischen Temperaturen in der Sporthalle, die der gigantischen Atmosphäre jedoch nichts anhaben konnte.

Nach einer spannenden ersten Hälfte des Turniers war es Zeit für die Königsdisziplin – dem Martini Race. Die 8 Mannschaften sollten sich nun in Geschicklichkeit, Trinkfestigkeit und Schwindeltolleranz messen. Jedes Team stellte 2 Spieler, die einen ausgetüfftelten Parkur durchlaufen mussten. Nach 10 Purzelbäumen, etlichen sich drehenden Elefanten und einigem Martini entschied das Team Südsee äußerst knapp – vor den Wettstreitern des Teams Frisbee Royal – das Martinin Race für sich.

Mit neuem Elan und gestärkt durch Maultaschen und Kartoffelsalat ging das Turnier in die nächste Runde.

Nach weiteren hart umkämpften Spielen, standen schon bald die Paarungen für die Endrunde fest: Das Spiel um Platz 7 bestritten die Gummibären aus Karlsruhe und UFA aus Altingen. Das Heimderby wurde zwischen den beiden Tübinger Teams Golddiscs und Frisbee Royal ausgetragen. Wobei die Golddiscs ihre Teamkollegen von Frisbee Royal knapp mit 11:09 auf den 6. Platz verwiesen.

Den 3. Platz sicherte sich das Team Südsee aus Konstanz gegen die 7 Schwaben aus Stuttgart mit einem deutlichen 10:05.

Das Finale machten die beiden Ulmer Teams unter sich aus. Und so stand der Sieger des Turniers am späten Nachmittag fest: Ulm 2 durfte Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen.

Beim Live and Let Dive ging es jedoch nicht nur ums gewinnen. Neben sportlicher Leistung und Kampfgeist ging es vor allem um gute Stimmung und Spirit. Hier haben alle Mannschaften Fairness und Teamgeist gezeigt
und somit das Turnier entscheidend geprägt.

Den Spiritpreis ging ebenfalls an die Ulmer – diesmal jedoch an das Team Ulm 2.

Nach der Siegerehrung mit viel Applaus für die Teams und die Gastgeber machten Sich die 20 Maultaschen wieder auf die Heimreise durch das eisiges Tübingen und ein weieres spannendes Turnier ging zu Ende. . .


Spatzenrabatz in Ulm 2012

Am 21. Januar 2012 stieg das ULMtimate-Hallenturnier in der Spatzenstadt. Neun Maultaschen machten sich früh am Morgen bei widrigen Straßenverhältnissen auf den Weg. Dennoch trafen alle einigermaßen munter an der Eselsberghalle ein.

Allerdings wurden sie im ersten Spiel des Pools von ausgeschlafenen Regensburgern knapp mit 14:13 geschlagen. „Jetzt erst recht!“ lautete nun die Devise – und tatsächlich verhalfen mehrere Tassen Kaffee und die zusätzliche Motivation zu einem 12:11-Sieg in einem ausgeglichenen Spiel gegen die gastgebenden ULMtimates. Leider konnten wir dieses Erfolgserlebnis nicht lange auskosten: einige Nachlässigkeiten im letzten Gruppenspiel gegen die Freiburger DISConnection bedeuteten ein 10:11 und damit eine weitere knappe Niederlage. Letztlich sprang der dritte Platz in unserem Pool heraus, was uns nun in die Platzierungsrunde für die Plätze 5 bis 8 führte.

Doch zunächst standen zwei besondere Highlights an: der kollektive Maultaschen-Mittagsschlaf in einer verlassenen Umkleidekabine und im Anschluss das Beerrace. Sieben Zweierteams stellten sich der kreativen Geschicklichkeitsaufgabe, doch Niko und Moni dominierten die Konkurrenz nach Belieben und bescherten den Maultaschen einen souveränen Sieg!

Ausgeruht und mit neuer Energie ging es nun an die Platzierungsspiele. Und die begannen erfolgreich: die Hohenheimer Pulldogs wurden mit 12:6 bezwungen. So kam es abschließend zu einem Rematch gegen die ULMtimates um Platz 5. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem mal die Ulmer, mal wir Maultaschen die Nase vorn hatten. Schließlich mussten wir uns knapp mit 13:15 geschlagen geben und belegten am Ende den 6. Platz. Besser machte es das Team „Ultimate am See“ aus Weßling: mit präzisen Overheads und konsequenter Defensearbeit ließen sie keinem Gegner eine echte Chance und wurden verdientermaßen mit dem ersten Platz belohnt.
Einen herzlichen Glückwunsch an die Turniersieger, ein großes Dankeschön an alle Teams und besonders die Gastgeber für die tolle Organisation. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon darauf, wenn es wieder heißt:
In Ulm und um Ulm und UM ULM HERUM!


Hier gehts zu den Turnieren von 2011

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